Kalte Halle, heißes Spiel

Auf die widrigen Umstände in der kleinen Halle in Stuttgart-Möhringen hat sich die 2. Damenmannschaft des USC Freiburg bereits versucht vor der Ankunft einzustellen. Doch als sie die menschenleere Halle betraten schien es mehr als sei man in der sibirischen Eiswüste zu Gast. So wurde dem Team klar, dass es womöglich noch schwerer werden würde mit einem Sieg nachhause zu fahren, auch weil man in dieser Halle seit 6 Jahren nicht mehr erfolgreich war. Mit der Wärme der Heizung kamen auch die Freiburgerinnen gut ins Spiel und erwischten einen vielversprechenden Start mit einem 5:0 Run. Möhringen konnte diesen aber unterbinden, wodurch im Folgenden eine recht ausgeglichene Partie entstand. Das erste Viertel ging mit 19:25 an Freiburg. Durch eine teilweise überzeugende Verteidigung konnten gute Ballgewinne erzielt werden, die aber durch Turnover im darauffolgenden Angriff keine Früchte tragen konnten. Oft wurde die gute Arbeit unter dem eigenen Korb durch eine gute Trefferquote der Möhringerinnen nicht belohnt. Des weiteren erarbeiteten sich die Gastgeberinnen immer wieder zweite und sogar dritte Wurfchancen durch harte Reboundarbeit. So stand es zur Halbzeit 40:43 für die Damen2. Das Ziel, den knappen Vorsprung zu einer deutlicheren Führung auszubauen konnte auch in Hälfte zwei nicht erreicht werden. Obwohl Möhringen nur sechs Spielerinnen zu Verfügung hatte gelang es Freiburg nicht den Gegner durch ein schnelles Spiel müde zu machen, was sicherlich auch das sehr kleine Spielfeld erschwerte. Die harte Spielweise der Gastgeberinnen hinterließ bei den Freiburgerinnen einige Blesuren, jedoch konnten sie die knappe Führung bis zur Schlusssirene aufrechterhalten. Letztenendes blieb dem Trainer Ruben Lürken kaum etwas anderes übrig als seiner Mannschaft zum Sieg unter den gegebenen Umständen zu gratulieren, auch wenn noch viel Verbesserungspotential da ist. Endstand 84:87. Die Damen 2 werden auch weiterhin ihre Auswärtstournee fortführen – so geht es nächsten Sonntag nach Derendingen.

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